Newsletter vom 23. Juli 2009 

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Liebe xipolis.net-Gemeinde,

mit diesem Newsletter verabschiedet sich das xipolis.net-Team von Ihnen. Die Online-Bibliothek des Wissens schließt zum 31. 7. 2009 ihre Pforten. Wir danken allen unseren Leserinnen und Lesern für die Treue, die sie uns seit 1999 gehalten haben.

Doch auch ohne xipolis.net können Sie weiterhin geprüftes Wissen online nachschlagen. Probieren Sie doch mal die Duden-Suche aus. Diesen Dienst stellen wir in diesem Newsletter vor.

Was unterscheidet eigentlich ein Lexikon von einem Wörterbuch? Auch dazu finden Sie in diesem Newsletter weitere Informationen.

Natürlich versorgen wir Sie auch in diesem Newsletter wieder mit einem Beitrag aus der Dudenredaktion, heute zu kniffligen Rechtschreibproblemen rund ums Herz.

Übrigens- auch die Dudenredaktion bietet einen Newsletter mit nützlichen Tipps rund um Sprachwissen und Sprachverwendung an - und das sogar vierzehntäglich. Abonnieren Sie den Newsletter der Duden-Sprachberatung hier.

Noch einmal wünschen wir Ihnen eine angenehme Lektüre und hoffen, Sie auf duden.de wieder begrüßen zu können,

Ihr xipolis.net-Team

Die Duden-Suche

Die Duden-Suche ist ein Angebot des Dudenverlages, das es den registrierten Nutzern ermöglicht, jederzeit online in ausgewählten Wörterbüchern des Dudenverlags Begriffe nachzuschlagen. Dafür muss der gesuchte Begriff in ein Eingabefeld eingegeben werden. Mittlerweile steht aber auch eine Toolbar der Duden-Suche zur Verfügung, die in den Firefox und den Internet Explorer eingebunden werden kann.

Damit sich die Nutzer davon überzeugen können, ob die Artikel der Trefferliste genau die gesuchte Information enthalten, wird in einer Vorschau auch der Anfang jedes Artikels eingeblendet. Zum Abruf der vollständigen Artikel ist ein Abonnement oder ein bestehendes Punkteguthaben erforderlich. Es stehen dafür unterschiedliche Bezahlmodelle zur Verfügung.

Zum Angebot zählen zahlreiche Duden-Wörterbücher von »Die deutsche Rechtschreibung« und »Das Fremdwörterbuch« über »Familiennamen« und »Richtiges und gutes Deutsch« bis zu Fachwörterbüchern für Fachausdrücke aus dem Bereich Recht.

Zu weiteren Informationen rund um die Duden-Suche und zur Registrierung gelangen Sie hier.

Lexikon und Wörterbuch: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Das Wort »Lexikon«, ist seit dem 17. Jahrhundert bezeugt. Zunächst bedeutete es allgemein »Wörterbuch«. Heute gilt es speziell zur Bezeichnung eines alphabetisch geordneten Nachschlagewerks mit sachlichen (enzyklopädischen) Informationen.
Unter einer Enzyklopädie wird die zusammenfassende Darstellung des gesamten Wissens (Universal-Enzyklopädie) oder eines Fachgebietes (Real-Enzyklopädie) verstanden. Schon für die hellenistischen Wissenssammlungen und auch für Kompendien der sieben freien Künste sowie für das berühmte Nachschlagewerk der französischen Aufklärung (Enzyklopädisten) ist die Bezeichnung Enzyklopädie gebräuchlich gewesen. Seit dem 19. Jahrhundert wurden solche Werke dann meist populärwissenschaftlich »Konversationslexika« genannt.

Wörterbücher sind Nachschlagewerke, die den Wortschatz einer Sprache nach bestimmten Gesichtspunkten auswählen, anordnen und erklären.
Die Anfänge der deutschen Wörterbücher gehen auf die Glossen zu lateinischen Texten in althochdeutscher Zeit zurück. Die deutsch-lateinischen Glossare mit ihren Definitionen, Hinweisen zur Orthografie, Betonung, Synonymen, teils auch grammatischen Merkversen waren der übliche Wörterbuchtyp des Spätmittelalters. Erst im 17. und 18. Jahrhundert begannen die Bemühungen um eine Kodifizierung der im gesamten deutschen Sprachgebiet geltenden Sprache. 1774–86 erschien das fünfbändige Werk »Versuch eines vollständigen grammatisch-kritischen Wörterbuchs der hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen« von J. C. Adelung. Die bedeutendste Leistung der Lexikografie des 19. und 20. Jahrhunderts ist das von J. und W. Grimm begonnene Deutsche Wörterbuch, das 1960 abgeschlossen wurde. Heute ist der Duden das wichtigste Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung. Er ist erstmals im Jahr 1880 erschienen und liegt mittlerweile in der 25. Auflage vor.
Heute werden viele unterschiedliche Wörterbuchtypen unterschieden, z. B. Rechtschreibwörterbücher, Bedeutungswörterbücher und Synonymwörterbuch. Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere mehr.

Zwar sind also Lexika und Wörterbücher beides Nachschlagewerke, doch besteht der wesentliche Unterschied zwischen ihnen darin, dass das Wörterbuch Sprachinformationen gibt und das Lexikon Sachinformationen.

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Apropos Wörterbücher... An dieser Stelle möchten wir Sie auf das Erscheinen des neuen DUDEN - Die deutsche Rechtschreibung hinweisen.

Die 25. Auflage des umfassenden Standardwerks ist so zuverlässig wie immer und so umfangreich wie nie zuvor:
Rund 135.000 Stichwörter, davon 5.000 neue Wörter, über 500.000 Beispiele, Bedeutungserklärungen und Angaben zu Worttrennung, Aussprache, Grammatik, Etymologie und Stil lassen keine Fragen offen. In 400 übersichtlichen Infokästen werden schwierige Zweifelsfälle anhand von Beispielen ausführlich erklärt. Bei mehreren zulässigen Schreibweisen helfen gelb markierte Dudenempfehlungen. Neu: der Sonderteil mit wissenswerten Informationen rund um den deutschen Wortschatz.

Anlässlich der 25. Auflage erscheint der Rechtschreibduden in einer Jubiläumsversion als Medienpaket mit der Korrektursoftware Duden Korrektor fir MS Office und Works.

Weitere Informationen zum Rechtschreibduden und zu den Bezugsmöglichkeiten - ob per Post oder als elektronische Version direkt zum Runterladen - erhallten Sie hier.

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Quelle:
Der Brockhaus in einem Band. 10., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus 2005.
© Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG, Mannheim
.

Der Brockhaus: in 15 Bänden. Permanent aktualisierte Online-Auflage. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus 2002-2009.
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim.

Aktuelles aus der Duden-Sprachberatung

Zusammensetzungen mit Herz

Die meisten Verbindungen aus dem Substantiv Herz und einem Partizip sind bedeutungsgleich mit formal verwandten Wortgruppen, im Vergleich zur Wortgruppe fehlt ihnen aber der Artikel; man schreibt sie darum grundsätzlich klein und zusammen. Das ist aber wirklich ein herzerfrischender (= das Herz erfrischender) Anblick. Die Kleine ließ ein herzzerreißendes (= das Herz zerreißendes) Geheul hören.

Getrennt geschrieben wird allerdings, wenn das Substantiv beispielsweise durch ein Adjektiv oder ein Possessivpronomen ergänzt wird: Lass dir doch mal ein dein schwaches Herz stärkendes Mittel verschreiben. Es war ein aller Zuhörer Herz ergreifender Vortrag.

 

Die Duden-Sprachberatung im Internet finden Sie unter:
www.duden.de/sprachberatung

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Außerdem können Sie sich natürlich selbst auf den Weg machen, um die Abgründe der deutschen Sprache zu ergründen, wir empfehlen eine Recherche in den Online-Wörterbüchern des Dudenverlags:
www.xipolis.net/werke/verlage.php
 

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